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Wechsel Panoramastraße
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Niederösterreich - Steiermark
Pinggau
Markt Aspang
980 m. ü. M.
ca. 30 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.508337 o
16.036852 o
B 54
1-2
Streckenbeschreibung: Die Wechsel Panoramastraße verdient den Namen zu  Recht. Sie ist eine breit ausgebaute Straße, die auch  Fernblicke zulässt. Die Steigung beginnt unmittelbar im  Ort Markt Aspang, schlängelt sich zuerst seicht bergauf.  Einige Kehren schrauben die Straße immer weiter empor.  Die westliche Abfahrt hat nicht den Reiz wie die östliche  Seite der Panoramastraße. Zwar sieht man auch hier weit  in das Lafnitztal hinein, doch die Trasse ist ganz einfach  fad. Lange Geradeauspassagen wechseln sich mit  leichten Krümmungen ab.   Einst war die B 54 die Hauptverbindung zwischen Wien  und Graz. Seit dem Bau der Südautobahn über den  Wechsel fährt ausschließlich der Regional- und  Ausflugsverkehr über die Wechsel Panoramastraße. 
Am Wegesrand: Beginnend ab Seebenstein zieren  zahlreiche Burgruinen die Flanken der umliegenden Berge.   In Aspang Markt hat ein Oldtimermuseum (bezogen auf  Autos) die Pforten geöffnet.   Etwas abseits der B 54 liegt der Ort Pitten. Funde belegen  eine Besiedelung seit ca. 3.500 v. Chr. Im Mittelalter hatte  das herrschende Geschlecht in Pitten, wobei die  Herrschaften zwischen dem Salzburger Bistum und Adeligen  mehrmals wechselte. Hinter der Pfarrkirche befindet sich  eine Felsenhöhle, Es wird vermutet, dass es sich bei der  Höhle um die älteste christliche Kultstätte in  Niederösterreich handelt.   Das an der Passhöhe gelegene Mönichkirchen war zu Ende  des 19. Jhdt. eine beliebte Urlaubsregion für das Wiener  Bürgertum. Heute stehen leider viele Hotels und Gasthöfe  leer. Im Mittelalter bis weit in die Neuzeit hinein hatte  Mönichkirchen eine wichtige Funktion in der Versorgung der  Reisenden über den Wechsel. Auch ein Hospiz war hier  angesiedelt.  
Hochwechselstraße: Die Straße auf den Hochwechsel, oder besser gesagt zum Hochwechselhaus und zu einer grandiosen Fernsicht zweigt bei  Mönichwald von  der L 416 ab. Das erste Stück der Straße verfügt noch über Asphalt, der jedoch alsbald verloren geht und zu einer mit allen Motorradtypen  befahrbaren Schotterstraße wird. Die Straße sollte auch für nicht Off-Road geübte Fahrer kein Problem darstellen.