Albert´s Motorradseiten Impressum
Triebener Tauern
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Steiermark
Möderbrugg
Trieben
1281m. ü. M.
ca. 27 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.433318 o
14.480100 o
B114
2
Streckenbeschreibung: Die Route von Trieben nach Möderbrugg über den Triebener  Tauern hat alles was ein Motorradfahrerherz höher schlagen  lässt. Von Trieben kommend folgt man zuerst einer bestens  ausgebauten, streckenweise 3-spurig ausgebauten Straße mit einigen schnellen Kurven und einigen Kehren. Danach kommt  man in einen schluchtartigen Abschnitt und folgt dem  Triebenbach um schließlich in einem wiederum etwas steileren Anstieg die Passhöhe in Hohentauern zu erklimmen. Die  Abfahrt führt teilweise durch bewaldetes, teilweise durch  Almgebiet. Auf diesem Streckenabschnitt kann man je nach  Lust und Laune  dahingondeln oder den herrlichen Asphalt  genießen.
Am Wegesrand:  Hohentauern bietet ein breites Spektrum an  Sehenswürdigkeiten. Am Keltendorf können nachgebaute  keltische Pfahlbauten besichtigt werden. In der Fels- und  Höhenwelt kann die Arbeitswelt des Magnesitbergbaus erkundet werden, um anschließend eine 70 m lange Rutsche den Berg  hinunter zu sausen. In Möderbrugg ist vor allem die zweischiffige Pfarrkirche St.  Oswald erwähnenswert. Die Gegend um den Triebener Tauern blieb bislang vom  Massentourismus verschont und setzt auf Natur, Entspannung  und Erholung.
Geschichtliches: Die Route über den Triebener Tauern wurde wahrscheinlich bereits in der Bronzezeit benutzt. Zahlreiche keltische und römische Funde belegen eine intensive Nutzung de Verkehrsweges. Wieder einmal sind es die Römer, welche die erste befestigte Straße über den Tauern anlegten. Ertrusker, Illyrer und Veneter zogen über diese Straße. Die ersten uns bekannten Bauwerke  waren ein Kirchlein, eine Säumerstation und eine Gaststätte, dem Tauernwirt. Selbiger Tauernwirt blickt auf eine 900-jährige Geschichte zurück. Wahrscheinlich hat die Bezeichnung „Tauern“ keltischen Ursprung und bedeutet Bergpass oder Übergang. Möglich ist auch eine Ableitung des Namens vom Stamm der Taurisker. Immer wieder wurde die moderne Straße ausgebaut und entschärft. Die letzte Bauphase endete 2008. Damals wurde die 19%-ige Steigung nach Trieben entschärft und durch einige Kehren auf eine maximale Steigung von 10%angepasst.