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Rohrer Sattel
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Niederösterreich
Rohr im Gebirge
Gutenstein
864 m. ü. M.
ca. 17 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.870532 o
15.798704 o
B21
2
Streckenbeschreibung: Die Straße über den Rohrer Sattel ist bestens ausgebaut,  sehr breit und bietet gripfesten Asphalt. An der 2. Kehre  hat man eine herrliche Aussicht auf den Schneeberg.  Sowohl die West- als auch die Ostrampe weisen jeweils 2  Serpentinen auf. Es wäre eine Traumstraße in den  Voralpen, wenn da nicht die 70 km/h Beschränkung,  allerdings ausschließlich für Motorräder wäre. Die Straße  über den Rohrer Sattel war eine sehr beliebte  Motorradstrecke und führt direkt ins Zentrum des  Motorradgebietes der Kalten Kuchl. Zu viel war die  Strecke bei den Motorradfahrern beliebt,  aus Sicht der  Anrainer. Wenn man beim Alpengasthaus in der Kalte  Kuchl den herrlichen Topfenstrudel genießt und den  Motorradverkehr, vor allem die Fahrweise so mancher  betrachtet versteht man die Anrainer.  
Am Wegesrand: Zwischen Rohr im Gebirge und der Kalten Kuchl kann man  noch einige Köhler bei der Arbeit sehen. Köhler, ein beinahe  ausgestorbener Beruf stellt aus Holz die vor allem beim  Grillen begehrte Holzkohle her.   Viele Sagen und Geschichten gibt es um das Gebiet. Bei  Rohr am Gebirge kann man entlang eines eigens errichten  Sagenweges wandern.  In Gutenstein, einem Luftkurort gibt es jede Menge zu  sehen, Burgruine, Feuerwehrmuseum, Raimundmuseum,  Schloss Hoyos, Servetitenkloster, Lange Brücke oder  Waldbauernmuseum. Im Sommer wird der Kultursommer  mit Theateraufführungen und Konzerten zu einem  regionalen Highlight.  
Die Sage vom  goldenen Wagen Vor langer Zeit kehrten beim Wirt in der Klaus zwei Wanderburschen ein. Nach den Fragen nach woher und wohin erzählte ihnen der  Wirt von einer Höhle im Klausbachgraben, in der ein prächtiger goldener Wagen versteckt sein soll. Die beiden Wanderburschen  glaubten, hier auf eine leichte Art zu Reichtum zu gelangen, und machten sich auf, die Höhle und den goldenen Wagen zu suchen.   Vor der Klamm im Klausbach begegnete ihnen ein altes Weiblein. Das wies ihnen den rechten Weg und sagte noch, sie mögen in der  Höhle kein Wort sprechen, sonst verschwände der Wagen sofort wieder. Den beiden Burschen dünkte es nun ein Leichtes, den  Wagen zu gewinnen.  Nach langem Suchen fanden sie die Höhle. Voll Neugier und Bangen folgten sie einem langen Gang. Weit in der Ferne sahen sie es  golden leuchten; das müsste der Wagen sein. Je näher sie kamen, desto stärker wurde der Glanz. Endlich standen sie vor einer  prächtigen goldenen Kutsche. Sie wollten aufjubeln vor Freude, aber da fiel ihnen noch rechtzeitig das alte Weiblein und das Verbot  ein. Schweigend machten sie sich an die Arbeit den Wagen aus der Höhle zu ziehen. Der Wagen stand verkehrt in der Höhle, und da  diese zum Wenden zu eng war, mussten sie den Wagen verkehrt hinaus schieben. Einer fasste die Deichsel um zu lenken, der  Andere schob, und so brachten sie den Wagen mit großer Mühe zum Höhlenausgang. Nur die Deichselspitze war noch in der Höhle,  da hielten sie an um zu verschnaufen. "Jetzt haben wir es geschafft ", meinte der Eine. Da fuhr der Wagen mit großem Gepolter  wieder in die Höhle zurück, der Gang stürzte ein und die beiden Burschen hatten das Nachsehen.   Den Eingang sieht man heute noch, aber große Felsblöcke versperren den Weg zum goldenen Wagen.