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Radstädter Tauernpass
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Salzburg
Mauterndorf
Radstadt
1739 m. ü. M.
ca. 39 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
47.248766 o
13.556957 o
B 99
2
Streckenbeschreibung: Den Autobahnbauern sei Dank, dass sie die  Tauernautobahn gebaut haben und somit den  Radstädter Tauernpass für den Motorradverkehr frei  gemacht haben; wenn da nicht die Radfahrer wären.  Sei es drum. Ab Radstadt führt die Straße zuerst flach  in das Tal des Taurachbaches, wobei viel Fernsicht  gegeben ist. Ab Untertauern kommt die eigentliche  Passstraße, die Straße wird enger und führt in einer  engen, kurvenreichen Schlucht den Berg hinauf.  Tunnel und Lawinenverbauung zieren den Weg und  nehmen die Fernsicht. Die Abfahrt in Richtung  Mauterndorf ist weniger spektakulär. Über die gesamte  Strecke ist die Straße in bestem Zustand und  genügend breit. 
Am Wegesrand: „In Alpe“ nannten die Römer die Strecke über den  Radstädter Tauernpass. Nicht die Römer, schon die  Taurisker hatten die Route auserkoren, die lediglich im  Bereich der Passhöhe von den Römern anders trassiert  wurde. Zahlreiche römische Meilenstein geben Zeugnisse  über die historische Strecke. In Radstadt bringt der Milleniumspfad 1000 Jahre  Geschichte  näher. Weitere Sehenswürdigkeiten in  Radstadt sind der Schusterturm, Kapuzinergruft, Schloss  Lerchen und das Heimatmuseum, wobei die Aufzählung  nicht erschöpfend ist. Obwohl die B 99 an Mauterndorf vorbei führt, einen  Besuch ist die Stadt jedenfalls wert. Im mittelalterlichen  Stadtkern lässt sich an jeder Hausfassade Interessantes  finden. Mauterndorf, wie der Name schon sagt, hier wurde  Maut eingehoben. Der Handelsweg über den Katschberg  und weiter über den Radstädter Tauern stand in  wirtschaftlicher Konkurrenz zu weiter westlich gelegenen  Alpenquerungen wie der Brennerroute. Mit Mautdumping  wurde versucht die Handelsreisenden anzuziehen.