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Klippitztörl
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Kärnten
St. Leonhard
Lölling
1650 m. ü. M.
ca. 25 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
46.936609 o
14.674173 o
L 91
2
Streckenbeschreibung: Die Straße über das Klippitztörl führt über die Saualpe  zwischen den Basisorten Lölling (W) und Bad St. Leonhard.  Die Straße führt vorwiegend durch bewaldetes Gebiet. An der  westlichen Auffahrt hat man außerhalb des Waldgebietes  eine schöne Aussicht über das Lavanttal. An der Westseite  lässt die Straße streckenweise zu wünschen übrig, ist aber  dennoch passabel zu fahren. Um den Scheitelpunkt, das Klippitztörl, macht die Straße eine  enge Schleife. Die Abfahrt Richtung Bad St. Leonhard führt  ebenfalls wieder durch Waldgebiete und leider auch durch  einige Ortschaften. Vor dem Zusammenschluss mit der  Obdacher Bundesstraße befindet sich ein sehr  unübersichtlicher und  unbeschrankter Bahnübergang.
Am Wegesrand:  Etwas östlich des Scheitelpunktes stehen ein Kletterpark und  eine Sommerrodelbahn für die Rast dazwischen zur Verfügung.  Natürlich gibt es auch Einkehrmöglichkeiten entlang der  Strecke und an der Scheitelhöhe.   In Prebl, südlich von Bad St. Leonhard, wird das Mineralwasser  Preblauer abgefüllt. Durch seinen hohen  Hydrogencarbonatgehalt ist Preblauer ein natürliches  basisches Wasser und wirkt gegen Übersäuerung. Angeblich  hilft es bei Magen- und Darmproblemen, Nierenerkrankungen,  Diabetes Typ II, Gicht sowie Atemwegserkrankungen und ist  seit über 70 Jahren als Heilquelle amtlich anerkannt.  Paracelsus charakterisierte das Wasser mit den Worten „… mit  trefflichen arzneiischen Kräften ausgestattet.“  Die Gegend um Bad. St. Leonhard ist reich und Burgruinen und  Schlössern, wobei die Burgruine Gomarn und Schloss  Wiesenau hervorzuheben sind.
Die Sage über das Sauerwasser: Südlich von Kliening kommt der weitum bekannte Preblauer Sauerbrunn aus der Erde. Einst sprudelte hier süßer Wein aus dem Berg, doch sobald man ihn wegtragen wollte, wurde er zu gewöhnlichem Wasser, das keinerlei Geschmack hatte.  Das war damals ein Leben! Die Bauern des oberen Lavanttales zechten an den Sonn- und Feiertagen gerne bei diesem Weinbrunnen, und wenn ihnen der Wein zu Kopf stieg, wisperten und sangen sie und wurden lustig und übermütig. Manchmal haben sie sich auch gegenseitig gefrotzelt, wurden zornig und kamen ins Raufen. Wem eben der Wein zu arg in den Kopf steigt, der verliert die Beherrschung über sich.  Als die Bauern wieder einmal bei der Weinquelle versammelt waren, kam ein altes Bettelmännlein vorbei und wollte auch an diesem Brunnen seinen Durst löschen. Die Bauern wehrten den Armen mit höhnischen Worten ab. Das Männlein bat flehentlich, wenigstens einen einzigen Schluck trinken zu dürfen. Aber die Bauern lachten nur: " Das ist nichts für alte Leute! So ein Wein könnte dir nur schaden!" Noch ein drittes Mal bettelte der Alte um einige Tropfen, da er sehr durstig war. Nun schlugen die Bauern das Männlein und schrieen: " Für dich ist das Wasser auch gut genug! Du brauchst keinen Wein! Den lässt der Herrgott nur für die reichen Bauern rinnen!" Jetzt wurde der fremde Alte zornig und fluchte mit lauter Stimme, dass die Bauern erschraken: "Weil ihr noblen Leute gar so hartherzig seid und mich nicht einmal einen einzigen Schluck Wein aus der Quelle habt trinken lassen, soll hier nicht einmal mehr Trinkwasser, sondern nur noch Sauerwasser aus der Erde rinnen!" Ein Blitz fuhr aus dem klaren Himmel auf die Saualpe nieder, und das Bettelmännlein war verschwunden. Als sich die Bauern wieder zur Quelle bückten, war sie zum Sauerbrunn geworden.  Und als solcher sprudelt sie seitdem aus der Erde.