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Hebalm
Bundesland:
Talorte:
Seehöhe:
Streckenlänge:
Koordinaten:
Straßenbezeichnung:
Schwierigkeitsgrad nach Denzel:
Steiermark - Kärnten
Kloster
Preitenegg
1394 m. ü. M.
ca. 18 km
geogr. Breite:
geogr. Länge:
46.929926 o
15.0064657 o
L606
2-3
Streckenbeschreibung: Die Strecke über die Hebalm ist eine paradiesische  Motorradstrecke mit unterschiedlichsten Kurvenradien in  herrlicher Landschaft. Der Straßenbelag ist hervorragend.  Die maximale Steigung beträgt 24%. Jedoch ist die Strecke  keine Auf- und Ab im Gelände. Vielmehr ist es ein  harmonisches Kurvengeschlängel.
Am Wegesrand:  In der Nähe des Hebalmsees liegt ein Husky Camp, in welchem  im Winter Schlittenhundefahrten und im Sommer das  Kennenlernen der Hunderasse angeboten wird. Die bestens restaurierte  Burg Deutschlandsberg steht im Besitz der Stadtgemeinde und wird für Ausstellungen genutzt. Das  Burgrestaurant ist durchaus empfehlenswert. Der Hauptplatz  von Deutschlandsberg bietet mit seinen Barock- und  Biedermeierhäusern einen besonderen Augenschmaus.
Woher kommt der Name: In lang vergangener Zeit, als in unseren Breiten die Leibeigenschaft noch herrschte war es den Leibeigenen nicht gestattet das Hoheitsgebiet  des Grundherrn oder der Landesgrenze verlassen. Für die Überquerung schwieriger Passagen, so auch der einzelnen Gebirgszüge  war es  oftmals notwendig mittels Ochsen  die Gespanne zu verstärken. Örtliche Bauern übernahmen gerne diese Tätigkeiten, ganz besonders in  Zeiten wenn die Feldarbeit ruhte. Ebenfalls übernahmen hiesige Bauern und Fuhrleute gerne den Transport von Wagenladungen. So  geschah es auch hier im Gebiet der Hebalm. Da Landesgrenze lang ganz in der Nähe der heutigen Grenze zwischen Steiermark und  Kärnten. Bis zur Landesgrenze dürfen steirische Bauern und Fuhrleute fahren, danach musste auf Gespanne umgeladen werden, die auf  Kärntner Seite fahren durften. Das Umladen war manchmal auch mit der Lagerung von Waren verbunden. Oftmals wurde auch für den  Weitertransport  Zölle oder Wegemaut eingehoben.  
Schilcher: Der Schilcher wird charakterisiert al ein trockener leichter Wein mit feinzartem Bukett, säurebetontem Charakter und hellroter bis rubinroter Farbe. Der wird aus der Blauen Wildbacher-Traube gezogen. Er ist dem Grunde nach ein Roséwein, der ausschließlich in dieser Gegend die Bezeichnung „Schilcher“ tragen darf. Der Name des Weines leitet sich von der hellrot schillernden Farbe ab. Forscher meinen, die Rebe wurde bereits 400 v. Chr. von den Kelten in der Gegend um Deutschlandsberg angesiedelt. Die Hänge an der Südseite der Koralpe eignen sich besonders für die Zucht dieser Weinsorte. . Die österreichische Dichterin Maria Holzinger beschreibt den Wein in einem kurzen Gedicht: Du zwiebelfarbner Schilcherwein,  du gibst dem Schwachen Kräfte ein,  rollst feurig durch die Glieder  und wirfst den Stärksten nieder.  Machst butterweich die Spröden,  bringst Stumme bald zum Reden,  machst jünglingsfroh die Alten  und liebestoll die Kalten
Das grüne Gold der Steiermark: Die Steiermark auf den Schilcherwein und das Kürbiskernöl zu reduzieren wäre verwegen. Dennoch sind diese beiden Köstlichkeiten charakteristisch für die Steiermark. Wahrscheinlich wird nirgend in der Steiermark Salat ohne Kürbiskernöl serviert. Das Öl schmeckt vorzüglich und wirkt durch den großen Anteil an Vitamin E besonders gegen Herz- und Kreislauferkrankungen. Das Öl wird aus dem Steirischen Ölkürbis gewonnen. Die Kerne haben keine harten Schalen und eignen sich deshalb zur Pressung. Die gelösten Kerne werden gemahlen und mit wenig Wasser vorsichtig geröstet. Der daraus entstehende Brei wird mit  300 bar gepresst. Danach fließt das dunkelgrüne Kürbiskernöl. Seit Jahrhunderten wird das Kürbiskernöl gewonnen. Lange Zeit war es lediglich bei den hiesigen Bauern im Einsatz. Den weltweiten Siegeszug startete das Kürbiskernöl in den 1950er Jahren.